BörsenKryptowährungenRechnerMarktdatenRatgeber Börsen vergleichen
Rechner

Krypto-Gewinn-Rechner

Berechne den Gewinn oder Verlust eines Krypto-Trades inklusive Handelsgebühren, kostenlos und ohne Konto.

Gewinn / Verlust nach Gebühren

Ohne Steuer. Für die Steuer nutze den Steuer-Rechner. Keine Anlageberatung.

Krypto-Gewinn berechnen: die Formel hinter dem Rechner

Der kostenlose Krypto-Gewinnrechner oben nimmt dir die Rechenarbeit ab, die Logik dahinter ist simpel. Dein Gewinn oder Verlust ergibt sich aus dem Verkaufserlös abzüglich deiner Anschaffungskosten und aller Gebühren:

Gewinn = (Verkaufskurs × Menge) − (Kaufkurs × Menge) − Gebühren

Vier Zahlen musst du dafür eingeben: den Kaufkurs zum Zeitpunkt deiner Investition, den Verkaufskurs zum Zeitpunkt des Verkaufs, die Menge der Coins und die Handelsgebühr deiner Börse in Prozent. Der Rechner zeigt dir sofort, wie hoch der Gewinn nach Gebühren ausfällt und welche Rendite deine Investition gebracht hat. Das funktioniert für Bitcoin genauso wie für Ethereum oder jede andere Kryptowährung, denn die Berechnung ist immer dieselbe. Auch die potenziellen Gewinne eines erst geplanten Trades kannst du so durchspielen. Ein Taschenrechner würde theoretisch reichen, das benutzerfreundliche Tool liefert dir aber automatisch Ergebnisse samt Rendite und rechnet Gebühren korrekt für Kauf- und Verkaufsseite ein. Du brauchst weder ein Konto noch musst du Wallets und Börsen verbinden, der Rechner läuft komplett in deinem Browser, deine Daten bleiben sicher bei dir. Willst du dagegen nur Coins in Euro umrechnen, ohne Gewinn und Verkauf, reicht der Bitcoin-Rechner auf unserer Rechner-Übersicht.

Warum du Gebühren nie weglassen solltest

Gebühren fallen zweimal an: einmal beim Kauf und einmal beim Verkauf. Bei 0,25 Prozent je Transaktion klingt das nach wenig, mit steigenden Beträgen summieren sich die Transaktionskosten aber schnell auf dreistellige Summen. Wer den Gewinn ohne Gebühren berechnet, überschätzt sein Ergebnis systematisch, und bei knappen Trades entscheiden die Kosten sogar darüber, ob unterm Strich Profit oder Verlust steht. Anders als bei einer Aktie im Depot unterscheiden sich die Kosten je Plattform enorm, von Coinbase über internationale Anbieter bis zu deutschen Börsen. Wir haben 10 EU-regulierte Börsen getestet: Zwischen der günstigsten und der teuersten Plattform liegt beim Handel schnell mehr als ein Prozentpunkt pro Kauf und Verkauf. Welche Exchanges besonders wenig verlangen, zeigt unser Vergleich der günstigsten Krypto-Börsen.

Der Spread: die unsichtbare Gebühr

Neben der ausgewiesenen Ordergebühr verdienen viele Anbieter am Spread, also an der Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Gerade Broker, die mit „0 Euro Gebühren" werben, holen sich ihre Marge über einen breiteren Spread zurück. Optional schlägst du den Spread für eine realistische Berechnung einfach auf die Gebühr auf: 0,25 Prozent Ordergebühr plus 0,5 Prozent Spread ergeben rund 0,75 Prozent effektive Kosten je Order. Diesen Gesamtwert trägst du dann oben im Feld „Gebühr je Order" ein.

Beispielrechnung: 0,5 BTC mit Gewinn verkauft

Viele wollen wissen, was herauskäme, wenn sie in der Vergangenheit in Bitcoin investiert hätten. Angenommen, du hast 0,5 BTC zu einem Kaufkurs von 50.000 Euro gekauft. Heute verkaufst du zum Verkaufskurs von 92.480 Euro, deine Börse berechnet 0,25 Prozent Gebühr je Order. So sieht die Berechnung aus:

PositionRechnungWert
Einsatz (Anschaffungskosten)50.000 € × 0,525.000,00 €
Verkaufserlös92.480 € × 0,546.240,00 €
Gebühr beim Kauf25.000 € × 0,25 %62,50 €
Gebühr beim Verkauf46.240 € × 0,25 %115,60 €
Gewinn nach Gebühren46.240 − 25.000 − 178,1021.061,90 €
Rendite21.061,90 € ÷ 25.000 €84,2 %

Ohne Gebühren hätte die Rechnung 21.240 Euro ergeben. Die 178,10 Euro Differenz wirken verkraftbar, zeigen aber das Prinzip: Je öfter du handelst, desto stärker fressen Kosten an der Rendite. Dieselbe Rechnung funktioniert übrigens auch andersherum. Liegt der Verkaufskurs unter dem Kaufkurs, zeigt dir der Rechner den Verlust als negative Zahl an.

Gewinn ist nicht gleich Nettogewinn: kurz zu den Steuern

Der Rechner zeigt deinen Gewinn vor Steuern. Ob davon etwas ans Finanzamt geht, hängt in Deutschland vor allem von der Haltedauer ab. Verkaufst du nach mehr als einem Jahr Haltefrist, ist der Gewinn als privates Veräußerungsgeschäft (§23 EStG) komplett steuerfrei, egal wie hoch er ausfällt. Innerhalb der Jahresfrist gilt die Freigrenze von 1.000 € pro Jahr: Bleibst du darunter, bleibt alles steuerfrei; beim Überschreiten musst du den gesamten steuerpflichtigen Gewinn mit deinem persönlichen Steuersatz versteuern. Verluste aus Verkäufen kannst du dabei mit Gewinnen verrechnen, was die Steuerlast senkt. Einkünfte aus Staking oder Lending zählen dagegen als sonstige Einkünfte (§22 EStG) mit eigener Freigrenze. Eine erste Orientierung, wie viel Steuer auf deinen Krypto-Gewinn anfallen könnte, gibt dir unser Krypto-Steuer-Rechner. Alle Regeln, Fristen und Sonderfälle im Detail erklärt der Ratgeber Krypto-Steuern 2026.

FIFO-Prinzip: welche Coins gelten als verkauft?

Knifflig wird die Berechnung, wenn du dieselbe Kryptowährung mehrfach gekauft hast, etwa über einen Sparplan. Verkaufst du dann nur einen Teil, stellt sich die Frage, welcher Kaufkurs zählt. In Deutschland gilt dafür steuerlich das FIFO-Prinzip (First in, first out): Die zuerst gekauften Coins gelten als zuerst verkauft. Hast du im Januar 0,1 BTC für 40.000 Euro je Coin und im Juni 0,1 BTC für 60.000 Euro je Coin gekauft und verkaufst jetzt 0,1 BTC, rechnet das Finanzamt mit den Anschaffungskosten aus dem Januar. Für die schnelle Berechnung im Rechner oben nimmst du also den Kaufkurs der ältesten Position. Wer regelmäßig über Monate hinweg kauft, sieht die Entwicklung seines Depots am besten im Sparplan-Rechner. Bei vielen Transaktionen über mehrere Exchanges lohnen sich Tools, die dein Portfolio automatisch auslesen und deine Krypto-Gewinne und -Verluste pro Coin dokumentieren.

FAQ: häufige Fragen zum Krypto-Gewinn-Rechner

Wie berechnet man den Gewinn bei Krypto?
Wenn du deinen Gewinn berechnen willst, gilt: Verkaufserlös minus Anschaffungskosten minus Gebühren. Konkret: Verkaufskurs mal Menge, davon ziehst du Kaufkurs mal Menge sowie die Gebühren für Kauf und Verkauf ab. Ein positives Ergebnis ist dein Gewinn, ein negatives dein Verlust.
Funktioniert der Rechner auch für Ethereum und Altcoins?
Ja. Die Formel ist für jede Kryptowährung identisch, ob Bitcoin, Ethereum oder ein kleiner Altcoin. Du gibst einfach Kaufkurs, Verkaufskurs und Menge des jeweiligen Coins ein.
Was ist der Unterschied zwischen realisiertem und unrealisiertem Gewinn?
Realisiert ist ein Gewinn erst nach dem Verkauf. Solange du die Coins hältst, ist der Zuwachs nur ein Buchgewinn deines Vermögenswerts, der mit dem nächsten Kurssturz wieder verschwinden kann. Steuerlich relevant wird ein Gewinn erst durch den Verkauf, den Tausch in eine andere Kryptowährung oder das Bezahlen mit Krypto.
Muss ich auf Krypto-Gewinne Steuern zahlen?
Nach über einem Jahr Haltedauer sind Gewinne in Deutschland steuerfrei. Verkaufst du früher, sind Gewinne über der Freigrenze von 1.000 Euro pro Jahr steuerpflichtig; Verluste werden dabei mit Gewinnen verrechnet. Details findest du im Ratgeber Krypto-Steuern 2026.
Warum weicht mein Ergebnis von der Abrechnung der Börse ab?
Meist liegt es am Spread oder an Zusatzkosten, die nicht in der Ordergebühr stecken, etwa Netzwerkgebühren bei Auszahlungen. Prüfe die Abrechnung deiner Börse und trage die effektiven Kosten als Gebühr ein, dann stimmt die Berechnung fast auf den Cent.
Ist der Krypto-Gewinnrechner wirklich kostenlos?
Ja, der Rechner ist kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Limit nutzbar. Er ersetzt keinen Steuerberater und keinen vollwertigen Steuerrechner, liefert dir aber in Sekunden eine saubere Zahl als Grundlage für deine Entscheidung.

Risikohinweis: Kryptowährungen sind hochvolatil, ein Investment kann zum Totalverlust führen. Vergangene Gewinne, auch die schönste Beispielrechnung mit BTC, sagen nichts darüber aus, wie sich Kurse 2026 entwickeln. Dies ist keine Anlageberatung und keine Steuerberatung.